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Der Jahrgang 2018

bricht vermutlich alle Rekorde, was den Lesebeginn angeht. Die Reben stehen jetzt um die Jahresmitte hervorragend da bei guten Ertragsaussichten. Als Winzer sieht man die frühe Lese mit gemischten Gefühlen, da hohe Temperaturen bei der Reifung in Verbindung mit Regen die Fäulnisgefahr wesentlich erhöht und auch die Lese selbst bei kühlen Temperaturen wesentlich gezielter und wenigr hektisch ablaufen kann. Aber es gilt der alter Winzerspruch (der auch in anderen Lebenslagen hilfreich ist): Es chunnt wie´s chunnt und mache kasch niit.

Der Jahrgang 2017

schockierte uns Winzer erstmal richtig mit dem Spätfrost Ende April! Sieben Grad Minus, und das bei dem frühen Austrieb dieses Jahr. Da gab es lange Gesichter. Mittlerweile sieht man aber, dass die Rebe einem immer wieder überraschen kann. Die Weinberge stehen besser da als befürchtet, zumindest wenn man wie wir keine hohen Erträge anpeilt und eher bessere Lagen bewirtschaftet. Leider hat der viele Regen nach langer Sommertrockenheit dazu geführt, dass die Trauben recht früh von Fäulnis bedroht sind und deshalb war ein sehr früher Lesebeginn notwendig.

Der Jahrgang 2016

Der chaotische Witterungsverlauf des Jahres 2016 – zuerst feucht und nass und jeden Tag Regenschauer mit extremen Pilzdruck, dann heiss und trocken bis in den Herbst – hat zwar den Nerven des Winzers nicht unbedingt gut getan,versöhnt wird man allerdings, wenn man die jungen Weine dieses besonderen Jahrgangs verprobt. Wie im Vorjahr ausgewogen in Alkohol, Säure und Restzucker präsentieren sie sich sehr vielversprechend.

Der Jahrgang 2015

Nach einem Bilderbuchsommer ein Bilderbuchherbst – zumindest für uns Winzer. Gesunde Trauben in allerbester Qualität sorgten für eine entspannte Weinlese und zufriedene Erntehelfer…Im Keller sind die Weine vielversprechend, nicht so alkoholisch wie befürchtet, sondern ausgeglichen in Säure, Alkohol und Restzucker. In solchen Jahrgängen zeigt sich das Markgräflerland von seiner besten Seite.

Der Jahrgang 2014

Ähnlich wie im Vorjahr mußte der Winzer auch in diesem Herbst schnell bei der Sache sein. Durch die hohe Feuchtigkeit war die Fäulnisgefahr recht groß und wenn man gesunde, reintönige Weine anstrebt, mußte man die Ernte zügig durchziehen. Im Keller präsentiert sich jetzt ein spritziger, wiederum eher säurebetonter Jahrgang mit hohem Entwicklungspotential. Die Weine werden im April füllreif sein und werden die Liebhaber von schlanken, durchgegoren trockenen Weinen nicht enttäuschen! Verkauf ab Mai.

Der Jahrgang 2013

Im Herbst 2013 hiess es vor allem schnell zu sein. Die anhaltende Nässe liess die Gefahr groß werden, dass die Fäulnis überhand nimmt. Dank unseres schlagkräftigen und gewissenhaften Herbstteams haben wir es aber auch dieses Jahr geschafft, gesunde Trauben zu ernten und so haben wir einen frischen reintönigen Jahrgang im Keller. Die Weine 2013 werden eher leicht und säurebetont ausfallen und stellen so eine gute Ergänzung zum 2012er Jahrgang dar.

Der Jahrgang 2012

Im Herbst 2012 galt das Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm, d.h. in unserm Fall die bessere Weinqualität. Aufgrund der feuchten Witterung tat man gut daran, die Lese nicht zu lange herauszuzögern, wenn man gesunde Trauben ernten wollte. Dank der bewährten Lesekräfte (Josef 1 und 2, Gertrud, Ingrid, Lisbeth, Angela und all den andern, die dabei waren) ist uns dies auch recht gut gelungen und wir haben sehr viel versprechende Weine im Fass und auf der Flasche.

Der Jahrgang 2011

Die 2011er Weine zeigen eine außerordentlich große Fülle an Aromen und Frucht. Dies bei moderaten Säurewerten, so dass der Jahrgang die ideale Ergänzung zum 2010er darstellt. Wir haben entgegen unseren üblichen Gepflogenheiten dieses Jahr den Riesling  und den Weissburgunder bereits im Frühjahr gefüllt, um  den Kunden, die die 2010er Säurewerte nicht so gut vertragen, eine leckere Alternative bieten zu können. Spätburgunder und unser Weissweincuvée aus Chardonnay und Gutedel wurden Anfang Dezember 2012 gefüllt und kommen demnächst in den Verkauf.

Der Jahrgang 2010

Die Weissweine des Jahrgangs 2010 mit ihren hohen Säurewerten zeigen jetzt, dass Geduld sich lohnt. Sowohl Riesling als auch Weißburgunder präsentieren sich mit herrlich eingebundener Säurestruktur. Wieder einmal bestätigt es sich, dass wirklich langlebige Weine in bester deutscher Weißweintradition einfach etwas mehr Zeit brauchen.    Unverständlich, wie selbst renommierte Winzer schon im November den diesjährigen Wein abfüllen können. „Feinherb“ läßt grüßen…